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El Soto

El Soto

Zwischen den zwei Schluchten, der Gaitanejo Schlucht und dem Tajo de las Palomas, gibt es eine Öffnung, die auch unter dem Namen Lugar del Soto bekannt ist, der von vielen Perspektiven aus äußerst interessant ist. Man unterscheidet zwischen:

 

Beginn von El Soto: Die sogenannte Buttertreppe (Escalera de mantequilla) und die neolithische Höhle von El Soto (nach 300 Meter der Gesamtstrecke)

Man verlässt die erste Schlucht über einen relativ steilen Weg bergab, der über die geschlossenen Kurven eines zementierten Klettersteiges und der wellenförmigen Buttertreppe die Richtung wechselt. Dieser Verlauf wurde bei der Restaurierung beibehalten. Bei diesem Abstieg, erblickt man zum ersten Mal den Bahnhof (1865) und kommt man fast bis zum Flussbett, wo sich ein kleiner Aussichtspunkt oder ein kleiner rechteckiger Platz befindet. Man betritt nun den beschaulichen Ort El Soto, eine kleine Lagune, die sich zwischen der ersten und zweiten Schlucht befindet. Blickt man an dieser Stelle, direkt neben einem Schleusentor des Kanals, nach links zurück, entdeckt man eine Höhle (in Form eines Dreiecks), die verschwunden ist, deren Überreste jedoch beweisen, dass während der Jungsteinzeit (5000 v. Chr.) diese Gegend bewohnt war. Dieser Unterschlupf wurde, wie viele in dieser Gegend, von Gruppen von Jägern benutzt, die Bergziegen jagten und Lachse fingen, um ihre Ernährung, die hauptsächlich aus Getreide und Hülsenfrüchte bestand, zu ergänzen.

Am Ausgang der Gaitanejo Schlucht, eröffnet sich der Blick mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen oder sogar mehrere Aasgeier, die in den Lüften ihre Kreise ziehen. Man darf nicht vergessen, dass dieser Ort über viele Jahrhunderte verschlossen war und damit seine ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt bewahrt hat.

Lugar del Soto. Cueva neolítica. Caminito del Rey

 

Der kleine Fußgängertunnel, der den Kanal durchquert (nach 350 m der Gesamtstrecke)

Mit dem Blick auf den gegenüberliegenden großen Abhang geht der hölzerne Klettersteig an der langen Felswand am Kanal entlang, bis er auf einen Kalksteinberg mit einem kleinen Tunnel, die Unterführung stößt, der ebenfalls den Kanal durchquert. So durchquert auch der Klettersteig dieses Gesteinsmassiv über den Tunnel oberhalb des Kanals und die Strecke geht somit auf zwei Ebenen und über einige Treppenstufen (rauf und runter) weiter. An dieser Stelle gibt es die Möglichkeit das Gebirgsmassiv über den alten Klettersteig zu umgehen. Am Ausgang der Unterführung und mit dem Blick auf die gegenüberliegende Felswand kann man den interessanten Komplex der Tafonis bewundern, der sich unterhalb der Kalksteingebirgsfalten befindet, die sich von der Spitze der Felswand bis zum Flussbett erstrecken.

An der Stelle El Soto, verläuft ein gutes Stück des Kanals unter freiem Himmel, um dann später wieder in den Felsen einzudringen und unterirdisch zu verlaufen. Da für den Kanalbau der gesamte Kalksteinfelsen durchbohrt werden musste, kann man leicht erahnen, wie viel Arbeit das mit den begrenzten Mitteln der Zeit in Anspruch genommen hat. Dennoch kann man an dieser Stelle die verschiedenen Elemente des Kanals, wie ein Schleusentor mit seiner Verriegelung erkennen.

Paso subterráneo. Interior. Lugar del Soto. Caminito del Rey