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Kontrollhäuschen und Gaitanejo Stausee

Kontrollhäuschen und Gaitanejo Stausee

Wenn man sich für den längeren Weg (Wanderweg über den Zugang 1) oder den kürzeren Weg (Sandweg über den Zugang 2) entschieden hat, erreicht man den Startpunkt des offiziellen Wanderweges. Von hier aus kommt man zu:

 

Kontrollhäuschen und Toiletten

Der Wander- und Sandweg führt, nach den bereits genannten Orten, bis zum Kontrollhäuschen und den dazugehörigen Toiletten mit Informationstafeln über den Caminito del Rey. Hier findet man alle Informationen darüber, wo die beiden Wanderwege ineinander übergehen und wo man den offiziellen Wanderweg beginnt, für dem man, je nach gewählten Zugang, zwischen einer halben und einer Stunde braucht.  Nach ihrer Registrierung am Kontrollhäuschen bekommen die Besucher einen Schutzhelm und werden nach verbotenen Gegenständen (Schirmen Wanderstöcken, Selfie-Stäbe, usw.) durchsucht. Weiterhin werden die Besuchergruppen je nach Eintrittszeit organisiert. Die Führer geben eine kleine Einführung, bei der, neben anderen Fragen, darauf hingewiesen wird, dass man nichts auf den Boden werfen darf.

Caseta de Recepción de Visitantes de El Caminito del Rey. Ardales

Das Gaitanejo Wasserkraftwerk, wo sich das Kontrollhäuschen befindet, ist eines der ältesten Spaniens. Besonders sticht das Unterwerk mit seinem großen „S“ an seiner Fassade hervor, einem Überbleibsel der alten Firma Sevillana de Electricidad, die Besitzer des Kraftwerks war. Das Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss (20 x 12,50 m) und besteht aus hellem Bruchsteinmauerwerk. Die Ecken, Fenster und das Dach sind außerdem mit weißen Kalkstein verziert, die Fensterrahmen sind aus Metall und grün.

Inicio del recorrido oficial del Caminito del Rey. Subestación eléctrica Gaitanejo

 

Die Gaitanejo Talsperre und die Höhlenhäuser

Nachdem man das alte Unterwerk hinter sich gelassen hat, kommt man zu einem kreisförmigen Platz, einem Aussichtspunkt, auf dem sich ein Turm befindet. Von seinem Geländer kann man die von Rafael Benjumea entworfene Gaitanejo Talsperre (1927) erblicken. Diese verfügt über eine Kapazität von 4300 Quadratmeter, ist 22 Meter hoch und ihre Kronenlänge beträgt 55 Meter. Ein Schleusentor und ein Regulierungssystem kanalisieren das Wasser von der Gaitanes Schlucht bis es die letzte Schlucht über einen Aquädukt überquert. Der Bau war aufgrund vieler Elemente bahnbrechend, eine besondere Bedeutung hatte er, da sich das Wasserwerk hinter den großen Fenster oder „Glasbausteinfenster“ in der Mauer befand, und man so das herabstürzende Wasser sehen konnte. Heute ist das Werk stillgelegt und dient nur noch der Wasserspeicherung, das bis zum Wasserkraftwerk Nuevo Chorro kanalisiert wird. An diesem Punkt kann man auf der gegenüberliegenden Seite ebenfalls die Höhlenhäuser des Pardas Gebirge erblicken, die von den Bauarbeitern des Wasserkraftwerks als Unterkunft genutzt wurden.

Für den Bau der Höhlenhäuser profitierte man von den Erdrissen und dem weichen Sandstein. Hier lebten Hirten und Bauern, aber auch Bauarbeiter der Talsperren, des Caminitos sowie die Arbeiter, die für die Wartung des Kanals und des Wasserkraftwerks zuständig waren. Bis heute kennt man noch die Namen einiger Familien, darunter Sarteneja, Paco de Encarnación, Viñuela, Teresita, Parda, Frasco Reina, Conejas sowie drei weitere Häuser, die zum Stromerzeuger Sevillana gehörten. Der Caminito bedeutete für alle einen schnellen und bequemen Zugang zum Dorf El Chorro und seinem Bahnhof.

El Caminito del Rey. Paraje natural

 

Die Cambutas Talsperre, der Beginn des Kanals und der Eingang zu den Klettersteigen

Nachdem man den Aussichtsturm und einen leichten Abstieg über Treppenstufen hinter sich gelassen hat, geht es über einen Sandweg weiter. Zur linken Seite erstrecken sich das Flussbett, die Überreste der kleinen Cambutas Talsperre und der dazugehörige Kanal, der an diesem Punkt über eine große noch sichtbare Schleuse hier beginnt. Die primitive Chorro Talsperre befindet sich direkt am Eingang zur Gaitanejo Schlucht, wo sich auch das Wasserkraftwerk von 1904 befand, das später von dem neuen Gaitanejo Wasserkraftwerk ersetzt wurde. Diese erste Talsperre, von der Teile vom Hochwasser von 1921 und die stillgelegten Reste gesprengt wurden, wurde an einer Stromschnelle mithilfe einer kleinen Absperrung oder Staudammes aus Stein und Beton errichtet. Direkt daneben kann man noch einige alte Überreste ihrer Treppen und Klettersteige erkennen. Der Kanal (am höchsten Punkt 281 Meter) zweigt am Damm zur Flussumleitung oder den Wasserzulauf ab, der den Höhenunterschied zwischen dem Eingang der Gaitanejo Schlucht bis zum Wasserkraftwerk nutzt.

Man sollte unbedingt, wenn möglich mit einem Fernglas, die gegenüberliegende Felswand betrachten, an der sich zahlreiche Wasserstandpegel befinden, die aufzeigen, welche Höhe das Wasser bei den verschiedenen historischen Hochwassern (08.02.1941 und 27.09.1949) aufgrund der starken Unwetter hatte, die diese Gegend in regelmäßigen Abständen heimsuchte. Eines der schlimmsten Hochwasser ereignete sich 1906 und riss soviel Material (Baumstämme, Äste., usw.) mit sich, dass ein künstlicher Staudamm am Ausgang der Gaitanejo Schlucht entstand. Das aufgestaute Wasser suchte sich dann seinen Weg durch den Tunnel und so wurden die Bahngleise überschwemmt.

Nach der Flussbiegung und beim Betreten der Klettersteige sollte man manchmal auch auf den Boden schauen, um die Zahl zu erkennen, die hier eingelassen wurde. Die Zahl zeigt uns die zurückgelegten Meter an. Vom Anfang bis zum Aussichtspunkt von Rocas Llanas befinden sich die Markierungen in einem Abstand von 50 Metern, dann am Beginn des Hoyo-Tals liegen die Grenzsteine aus Holz in einem Abstand von 100 Metern. Nach dem man das Tal hinter sich gelassen hat und der zweite Abschnitt der Klettersteige beginnt, befinden sich die Markierungen in Form von Holztafeln wieder in einem Abstand von 50 Metern.

El Caminito del Rey. Paraje natural