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Der Caminito del Rey erhält die Auszeichnung auf der 10. Iberoamerikanischen Biennale für Architektur und Städtebau in São Paulo

Presse

Der Caminito del Rey erhält die Auszeichnung auf der 10. Iberoamerikanischen Biennale für Architektur und Städtebau in São Paulo

Die lateinamerikanischen Architekten entscheiden sich für den Königspfad

Das von der Provinzregierung durchgeführte Restaurierungs-projekt des Caminito del Rey erhält eine weitere Auszeichnung, diesmal aus São Paulo (Brasilien). Der Klettersteig wurde mit einem Preis auf der 10. Iberoamerikanischen Biennale für Architektur und Städtebau ausgezeichnet. Insgesamt wurden von 194 Vorschlägen aus 22 Ländern 26 Projekte prämiert.

Die Abgeordnete für Umwelt und territoriale Förderung, Marina Bravo und der Abgeordnete für Verkehr und Bauwesen, Francisco Oblaré, haben gemeinsam mit dem Leiter der Dienststelle für Architektur und Städtebau der Provinzregierung Málagas und Architekten des Projekts, Luis Machuca, die Auszeichnung entgegen genommen.
Bei der Verleihung im Auditorium von Ibrapuera in São Paulo war der stellvertretende Generaldirektor für Architektur und Bauwesen des Ministeriums für Infrastrukturen und Verkehr und der spanische Generalkonsul Ricardo Martínez Vázquez anwesend.

Der Königspfad gehört zu den sieben Projekten, die ausgezeichnet wurden, daneben auch: Das alte Kloster Santa María de los Reyes in Sevilla, die Fakultät für Architektur im alten Militärkrankenhaus von Granada, Casa Andamio (Girona), das Museum der königlichen Sammlungen (Madrid), Casa 1014 in Granollers (Barcelona) und das Fabrikgebäude für Elektromontage (Badajoz).

Die Iberoamerikanische Biennale für Architektur und Städtebau ist eine Initiative der spanischen Regierung in Zusammenarbeit mit verschiedenen iberoamerikanischen Institutionen und hat sich zu einem wichtigen Bezugspunkt entwickelt, um die aktuelle Situation und die Perspektive für Architektur und Städtebau in der iberoamerikanischen Gemeinde kennenzulernen.

Auf dieser Biennale hat der portugiesische Architekt Eduardo Souto de Moura die Iberoamerikanische Auszeichnung erhalten. Er wurde bereits 2011 mit dem Pritzker Preis ausgezeichnet.

Die grundlegenden Aufgaben der Biennale sind die Anerkennung und Verbreitung der wichtigsten beruflichen Werdegänge, der herausragendsten Bauwerke, der besten Veröffentlichungen, der hervorragendsten Forschungen und der besten Ideen von Architekten und Architekturstudenten.

 

Zahlreiche Auszeichnungen

Der Caminito del Rey erhielt bereits im April dieses Jahres die Auszeichnung in der Kategorie „Städtebau: Landschaft und Stadt“ auf der 13. Spanischen Biennale für Architektur und Städtebau und es handelt sich hierbei um eines der 22 besten urbanen Projekte in Spanien im Jahr 2015.

Die Restaurierungsarbeiten am Caminito del Rey wurden mit den anderen 22 Projekten in eine Wanderausstellung mit dem Namen „Alternativas/Alternatives“ (Alternativen) aufgenommen. Diese befindet sich bis zum 12. Oktober im Palast von Karl V. in Granada und wird danach in zahlreichen spanischen und anderen Städten, darunter in New York gezeigt. 

Weiterhin hatte der Klettersteig auch drei Preise im Rahmen von „Europa Nostra“ erhalten, einen davon in der prestigereichen Kategorie „Kulturerbe“. Der Caminito del Rey gehörte zu den 28 ausgezeichneten Projekten in diesem Jahr und wurde in der Kategorie „Erhaltung“ als einziges spanisches Projekt neben der Restaurierung von 6 Kirchen in Lorca prämiert.

Darüber hinaus erhielt der Königspfad einen der sieben „Gran Prix“ Expertenpreise und wurde mit den meisten Stimmen über eine Internetabstimmung mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Im September dieses Jahres erhielt der Caminito del Rey bei der Verleihung in Ronda auch den Andalusischen Tourismuspreis 2016 in der Kategorie „Best Practice“. Ende letzten Jahres verlieh der Ministerrat dem Projekt die Auszeichnung als aufstrebendes Touristenziel.