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Der Caminito del Rey erhält den Preis der Spanischen Biennale für Architektur und Städtebau, Landschaft und Stadt

Presse

Der Caminito del Rey erhält den Preis der Spanischen Biennale für Architektur und Städtebau, Landschaft und Stadt

Das Projekt der Wiederherstellung dieser Landschaft gehört gemeinsam mit den 22 besten architektonischen Arbeiten Spaniens 2015 zu einer Wanderausstellung.Die Ausstellung befindet sich zunächst im Palast von Carlos dem V. in Granada und wird dann in weiteren Städten und im Oktober in New York gezeigt.

Die Wiederherstellung des Königspfads von der Provinzregierung Málagas hat heute einen der Preise auf der 13. Spanischen Biennale für Architektur und Städtebau, in der Kategorie Städtebau, Landschaft und Stadt, erhalten.  Die 22 besten städtebaulichen Projekte, die in Spanien während des Jahres 2015 ausgeführt wurden, gehören nun zu einer Wanderausstellung mit dem Titel Alternativas/Alternatives, die heute im Palast Carlos dem V. eingeweiht wurde und in verschiedenen spanischen Städten, sowie im Oktober in New York, gezeigt wird.

Der Präsident der Provinzregierung Málagas, Elías Bendodo, hatte sich heute Nachmittag am Palast Carlos dem V. auf der Alhambra de Granada eingefunden, um der Preisverleihung der wichtigsten Architekten Spaniens beizuwohnen.   Weiterhin nahmen auch die Bürgermeisterin von Ardales, María del Mar González, der Bürgermeister von Valle de Abdalajís, Víctor Manuel Castillo, die Bürgermeisterin von Álora, und der Architekt Luis Machuca, Leiter der Dienstelle für Architektur und Städtebau der Provinzregierung Málaga und Archtiekt des Projekts, an der Veranstaltung teil.

Diese Preise werden vom Ministerium für Infrastrukturen und Entwicklung, genauer der Dienstelle für Architektur, Wohnungen und Grundstücke in Zusammenarbeit mit den Obersten Rat der Architektenkammer in Spanien (Consejo Superior de los Colegios de Arquitectos de Espaána, CSCAE), der Stiftung der Architektensparkasse und dem Architektenverband verliehen.

Elías Bendodo verdeutlichte, dass das Projekt der Provinzregierung Málagas den Caminito del Rey zu einer international bekannten Sehenswürdigkeit gemacht und dabei zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung aller Gemeinden in der Umgebung beigetragen hat.

Darüber hinaus zeigte er sich äußerst zufrieden, dass der Caminito del Rey wegen seiner architektonischen Lösung und seinem Verdienst für den Tourismus von verschiedenen iberoamerikanischen, europäischen, nationalen und regionalen Institutionen ausgezeichnet wurde.  Dafür gratulierte er dem gesamten Team der Provinzregierung Málagas, das an diesem Projekt mitgearbeitet hatte.

Von den 449 eingegangenen Vorschlägen auf der Spanischen Biennale für Architektur und Städtebau, gehörte das Projekt zur Wiederherstellung des Caminito del Rey zu einem der 22 ausgezeichneten Projekten, die auf einer Wanderausstellung gezeigt werden.

Die Jury hat das Projekt aufgrund seiner vielfältigen Herangehensweise an Kulturerbe und Landschaft ausgewählt. Dabei wurden innovative und qualitative Lösungen gefunden und das Projekt hat die landwirtschaftliche Umgebung „mit Vorschlägen in Übereinstimmung mit den Problematiken und den vorhandenen Mitteln, mit der Aussicht, zu einer Sehenswürdigkeit eines bestimmten Kontextes und Zeuge seiner Zeit zu werden“ verbessert.

Großes Arbeitsteam

Der Architekt Luis Machuca, Leiter der Dienststelle für Architektur und Städtebau der Provinzregierung Málagas, der das Projekt entworfen hat, zeigte sich äußerst zufrieden über einen der höchst angesehenen Preise in der Kategorie Erhaltung.  „Es ist wichtig für mich, für die Institution, für die Dienststelle und die Architekten von Málaga.“ Genauer unterstrich er die Bedeutung eines großen Arbeitsteams, die Unterstützung der Provinzregierung und die ausgeführten Bauarbeiten der Baufirma Sando.

Weitere Mitarbeiter am Projekt waren: María Luisa Escudiero, Architektin; Manuel José Rodríguez, Architekt; Borja Peñalosa, Architekt; Amor Olveira, Rechtsberatung; Encarna León, Geografin; Aurora Quesada, Biologin; Carlos Vasserot, Ökonom;  José Luis Escolano, Ingenieur für Straßenbau; José Ángel Mata, Industrieingenieur; José Luis Juanas, technischer Architekt und Juan  Schwarzmann, Statiker.

Neben dem Königspfad wurden auch weitere Projekte in Andalusien prämiert, darunter La Casa de los Vientos (La Línea de la Concepción), die Fakultät für Architektur im alten Militärkrankenhaus von Granada, die Segelschule von Sotogrande und die strukturelle Zusammenführung des alten Klosters Santa María de los Reyes in Sevilla.

Weitere Auszeichnungen für den Caminito

In weniger als einem Jahr hat der Caminito del Rey zahlreiche wichtige europäische (darunter drei Auszeichnungen als Kulturerbe) und nationale (Auszeichnung als aufstrebendes Touristenziel und einen Architekturpreis) Preise erhalten.

Weiterhin hatte der Klettersteig auch drei Preise im Rahmen von „Europa Nostra“ erhalten, einen davon in der prestigereichen Kategorie „Kulturerbe“. Der Caminito del Rey gehörte zu den 28 ausgezeichneten Projekten in diesem Jahr und wurde in der Kategorie „Erhaltung“ als einziges spanisches Projekt neben der Restaurierung von 6 Kirchen in Lorca prämiert.

Darüber hinaus erhielt der Königspfad einen der sieben „Gran Prix“ Expertenpreise und wurde mit den meisten Stimmen über eine Internetabstimmung mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Die Europäische Kommission ernannte den Königspfad zum ersten Beispiel für Innovation und Nachhaltigkeit des europäischen Kulturerbes.

Parallel dazu erhielt der Caminito eine der 26 Auszeichnungen der X. Iberoamerikanischen Biennale für Architektur und Städtebau, für die 194 Projekte von den nationalen Komitees von 21 Ländern nominiert waren.

So verlieh der Ministerrat Ende 2015 dem Caminito die Auszeichnung als aufstrebendes Touristenziel und letzte Woche wurde er von der Andalusischen Regierung mit dem Andalusischen Tourismuspreis 2016, in der Kategorie „Best Practice” ausgezeichnet.