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Die Baufirma Sando aus Málaga erhält die höchste Punktzahl im Wettbewerb um den Bauauftrag zur Wiederherstellung des Caminito del Rey

Presse

Die Baufirma Sando aus Málaga erhält die höchste Punktzahl im Wettbewerb um den Bauauftrag zur Wiederherstellung des Caminito del Rey

Nach der offiziellen Öffnung des Umschlags und der Wertung der Angebote muss eine Zahlungsbürgschaft von 5 % des Betrags geleistet werden, damit die Baufirma den Auftrag offiziell zugewiesen bekommt.

Die Baufirma Sando aus Málaga hat in dem öffentlich ausgeschriebenen Wettbewerb zur Wiederherstellung des Caminito del Rey die Höchstpunktzahl erreicht. Nach der offiziellen Öffnung des Umschlags und der Wertung der Angebote durch die für die Verträge verantwortliche Dienststelle hat sie eine Gesamtpunktzahl von 96,75 Punkten erhalten.

Gesetz den Ausschreibungsbedingungen beginnt nun eine neue Frist bis zum 11. Februar. Innerhalb von diesem Zeitraum muss die Baufirma eine Zahlungsbürgschaft von 5 % des Angebots (in diesem Fall rund 100.000 Euro) übernehmen. Nach Kontrolle durch die Dienststelle für Verträge kann Sando offiziell das Projekt zugewiesen bekommen.

Mit Abschluss dieser Maßnahme wird der Bauvertrag der Wiederherstellung des Wanderwegs über die Gaitanes Schlucht unterschrieben, der bis heute geschlossen ist, bei dem es sich aber um eine der wichtigsten Umwelt- und Touristenattraktion der Provinz von Málaga handelt. Die letzte Formalität bevor die Arbeiten beginnen können ist die Bewilligung des Sicherheits- und Gesundheitsplans.

Nur fünf der Baufirmen, die sich für den Wettbewerb beworben hatten, haben die erforderten Auschreibungsbedingungen erfüllt. Neben Sando hatten auch Acciona Infraestructuras, Ucov-Helopav, San José und OHL die letzte Phase erreicht. Der Baubeginn wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

Zehn Monate Bauarbeiten, Bergarbeiter und

Die Provinzregierung von Málaga übernimmt die vollständige Finanzierung des Projekts, die sich auf 3,12 Millionen Euro beläuft. Dafür wurden 2,3 Millionen aus dem aktuellen Haushalt bezahlt und der Rest wird über den Haushalt 2015 finanziert, dem Jahr, in dem der Caminito del Rey eingeweiht werden soll. Die Bauphase dauert 10 Monate und beinhaltet eine Schonfrist, um die Brutzeit der in der Gegend beheimateten Geier zu respektieren.

Des weiteren werden Helikopter zum Einsatz kommen, um Material zu transportieren und die Bergarbeiter abzuseilen, die die Holzpaneele mit metallischen Verankerungen in der Felswand anbringen werden. Einige Abschnitte erhalten einen Glasboden, damita die Besucher die Schlucht sehen können.

Die Arbeiten betreffen nicht nur die 1,2 Kilometer des hängenden Weges, sondern den ganzen Weg, der vier Kilometer lang ist. Dafür war einerseits eine institutionelle Zusammenarbeit zwischen den Gemeindebezirken von Ardales, Álora und Antequera notwendig, die positive städtebauliche Berichte erteilt haben und andererseits die Mitarbeit der Junta de Andalucía entscheidend, die auf dem Gebiet für Umweltfragen ein kompetenter Expert ist.

Einhundert Meter über dem Fluss

Das Projekt beinhaltet außerdem den Bau von Kontrollhäuschen an den beiden Enden des Weges, die als Zugänge benutzt werden. Diese befinden sich in den beiden Gemeindebezirken von Ardales und Álora und sollen durch die Kontrolle der Zugänge die Sicherheit der neuen Infrastruktur gewährleisten.

Der Caminito del Rey ist ein Luftwanderweg, der an den Felswänden der Gaitanes Schlucht auf einer durchschnittlichen Höhe von 100 Metern angebracht ist. Dieser Weg wurde ursprünglich erreichtet, weil man einen Zugang für die Arbeiter und den Transport von Material zum Wasserkraftwerk benötigte.

Die Arbeiten des ersten Caminito del Rey begannen 1901 und wurden 1905 fertiggestellt. Er erhielt seinen Namen, nachdem der König Alfonso XIII. bei der Einweihung der Talsperre 1921 über eben diesen gelaufen war. Im Laufe der Zeit hat sich der Zustand dieses einzigartigen Ortes so sehr verschlechtert, dass er heute nicht nutzbar ist.

Der Caminito del Rey ist eines der wichtigsten Projekte für die Provinzregierung in dieser Legislaturperiode. Sie stellt damit eines der besondersten und wohl weltweit spektakulärsten Umwelt- und Touristenattraktionen des Guadalhorce Tals und der gesamten Provinz wieder her.