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Elías Bendodo verdeutlicht die institutionelle Zusammenarbeit am „historischen Tag“ des Baubeginns der Wiederherstellung des Caminito del Rey

Presse

Elías Bendodo verdeutlicht die institutionelle Zusammenarbeit am „historischen Tag“ des Baubeginns der Wiederherstellung des Caminito del Rey

Der Präsident der Provinzregierung spricht beim feierlichen Baubeginn am Fuße der Gaitanes Schlucht von einer „Rückgewinnung eines in der Welt einzigartigen Ortes für seine Bewohner.“

Die Baufirma Sando aus Málaga wurde mit den Bauarbeiten über 2.244.000 Euro betraut, deren Ziel die Wiedereröffnung des Wanderweges Anfang 2015 ist.

Der Präsident der Provinzregierung Málagas, Elías Bendodo, hat heute die Zusammenarbeit der Institutionen als Schlüssel für die Wiederherstellung des Caminito del Rey hervorgehoben. Die Arbeiten in der Gaitanes Schlucht haben nach mehr als drei Jahrzehnten von gescheiterten Versuchen endlich begonnen.

Die Baufirma Sando aus Málaga wurde von der Provinzregierung gewählt und übernimmt die Arbeiten im Gesamtwert
von 2.244.000 Euro. Das Ziel ist es den Wanderweg Anfang 2015 zu eröffnen.

Bendodo hat gemeinsam mit den Bürgermeistern von Ardales (Juan Calderón), Álora (José Sánchez) und Antequera (Manuel Barón) sowie dem stellvertretenden Delegierten der Regierung in Málaga und anderen hochgestellten Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Militär des Guadalhorce Tals und der restlichen Provinz an der Grundsteinlegung im Naturgebiet teilgenommen.

Auch diesmal waren es Bergarbeiter, die den ersten Stein des Baus gelegt hatten, eben jene die schon bei den Arbeiten der Hängebrücke mitgewirkt hatten, über die der König Alfonso XIII. Im Mai 1921 bei der Einweihung der Talsperre Conde del Guadalhorce gelaufen war. Von diesem Moment an wurde der Arbeitsweg für die Arbeiter des Wasserkraftwerks El Chorro, die zwischen 1901 und 1905 gebaut wurde, Caminito del Rey getauft, ein Name, der erhalten geblieben ist.

„Dies ist ein historischer Tag. Es ist notwendig dieses neue Gebiet für all jene zu erobern, die sich an diesem erfreuen wollen. Denn eins ist sicher: Die Provinz von Málaga kann nicht mit dem Rücken zu einen in der Welt einzigartigem Schauplatz wie diesem stehen. Es ist ein Stück Kulturerbe, das nutzbar und lebendig sein muss,“ so die Worte des Präsidenten über den Caminito del Rey, der in den letzten Jahrzehnten aufgrund seiner Abnutzung und Gefahr versperrt geblieben ist.

Zwei Jahrzehnte von gescheiterten Versuchen

Der Präsident hat an den ersten Versuch der Wiederherstellung des Wanderweges im Jahr 1992 erinnert. Seit 2004 führte die Provinzregierung Málagas eine Bewegung an, die sich über die vielen Jahre mit zahlreichen bürokratischen Schwierigkeiten auseinandersetzen musste.

In den letzten zehn Jahren hat es durch Abkommen und die Zusammenarbeit der spanischen Regierung, der Junta de Andalucía und der Provinzregierung Fortschritte bei den Versuchen zur Wiederherstellung gegeben. Dabei gab es Pläne zur Dynamisierung des Tourismus, Umbauprojekte, Aufträge für Studien und Berichte der öffentlichen Firma Egmasa und sogar einen mehrjährigen Plan, der 2009 bewilligt wurde. Klar ist jedoch, „dass es immer Schwierigkeiten gab, bis jetzt,“ so Bendodo.

„Das wichtigste ist, was wir heute diesen historischen Tag erreicht haben, weil wir alle gemeinsam unserer politischen Pflicht gegenüber dieser Provinz und seinen Bürgern nachgekommen sind“, hat er hinzugefügt. Der Präsident erinnerte an das signierte Manifest, das im Februar von allen mitwirkenden Institutionen unterschrieben wurde, um die Entwicklung und Förderung des Caminito del Rey und seiner Umgebung als „gegenwärtiges und zukünftiges wirtschaftliches Mittel für das Gudalhorce Tal und die Provinz“ zu gewährleisten.

Seinerseits hat der Bürgermeister von Ardales die Konflikt lösende Rolle der Provinzregierung hervorgehoben und hat es als „äußerst wichtig“ gewertet, dass die Institutionen sich für ein gemeinsames Ziel vereinigt haben. Der Bürgermeister von Álora hat verdeutlicht, dass der Caminito del Rey „ein Wirtschaftsmotor“ sein wird und hat es als grundlegend wichtig dargestellt, dass es auch Initiativen privater Natur gibt. Der Bürgermeister von Antequera hat als letzter geäußert, dass der Wanderweg „ein großartiges Kompliment an das reichhaltige Angebot des Naturtourismus der Gegend ist.“

Bergarbeiter und Helikopter in der Schlucht

Die Bautechnik, die bei der Wiederherstellung des Caminito del Rey verwendet wird, ist ähnlich der, die schon bei Bau des Wasserkraftwerks zwischen 1901 und 1905 angewandt wurde. Auch hier seilen sich die Bergarbeiter an den Felswänden ab, um die neuen Paneele am Felsen zu verankern. „Der Unterschied ist, dass die einfachen Techniken jener Zeit – wie Flaschenzüge – moderneren und vor allem sicheren gewichen sind und das heutzutage sogar Helikopter benutzt werden, um das Material zu transportieren, hat Bendodo erklärt.

Die Arbeiten betreffen nicht nur die 1,2 Kilometer des hängenden Weges, sondern den ganzen Weg, der vier Kilometer lang ist. Die Arbeiter seilen sich an den Steilwänden ab, um die Abschnitte aus Holz zu installieren und am Felsen anzubringen. Einige Abschnitte haben Glasböden, damit man die Schlucht sehen kann. Das Projekt beinhaltet außerdem den Bau von Kontrollhäuschen am Eingang und Ausgang des Weges, um die Kontrolle zu verbessern und die Sicherheit der Besucher zu garantieren.

Das Projekt wird in zwei Jahren, von 2014 bis 2015, fertiggestellt. Die Provinzregierung von Málaga hat am vergangenen 21. Februar auf einer Sonderauschusssitzung der Regierung in Ardales die Bereitstellung der Kosten bewilligt. Die bereitgestellte Menge steigt dieses Jahr auf 1.652.332 Euro, während für das nächste Jahr 591.769 Euro vorgesehen. Zusammen kommen sie auf eine Gesamtsumme von 2.244.101 Euro.

„Heute ist ein historischer Tag, weil am Ende die politische Entscheidung und die gemeinschaftliche Arbeit der verschiedenen Institutionen es uns ermöglicht haben, ein Projekt voranzutreiben, das nichts anderes als ein generelles Interesse der Provinz Málagas und ihrer Bewohner ist,“ hat Bendodo bei der Grundsteinlegung durch speziell ausgebildete Bergarbeiter in der Schlucht abschließend zusammengefasst.